Gesundheitswochen

Ausbildung und Studium am Klinikum Mutterhaus

07.11.2017

Interessant und hochwertig: Nicht nur die Arbeit im Klinikum Mutterhaus lohnt.

Auch fĂŒr Ausbildung und Studium ist das Familienkrankenhaus eine sehr gute Adresse in der Region.

Berufe im Gesundheitswesen sind Berufe mit Zukunft. Und wo könnte man sich besser ausbilden lassen und besser arbeiten, als bei einem der grĂ¶ĂŸten Arbeitgeber der Region – dem Klinikum Mutterhaus der BorromĂ€erinnen? „Es lohnt sich, zu uns zu kommen“, verspricht Jörg Mehr. Er ist GeschĂ€ftsfĂŒhrer und kennt die Zahlen: Rund 2600 Mitarbeiter an allen drei Standorten. 584 neu geschaffene volle Stellen seit 2011. Ein Umsatz von 171 Millionen Euro allein im vergangenen Jahr.

Die guten Bilanzen haben gleich mehrere Vorteile. Sie ermöglichen eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung und dass Auszubildende und Studierende am Klinikum Mutterhaus bestmöglich ausgebildet werden. Im Fokus stehen dabei die persönliche Betreuung und Begleitung, der junge Nachwuchs wird herangefĂŒhrt an den neuesten medizinischen Stand. „Aber auch die ausgebildeten Pfleger, Ärzte und Mitarbeiter haben mit dem Klinikum Mutterhaus einen attraktiven Arbeitgeber und sichere ArbeitsplĂ€tze. Und natĂŒrlich beste Karrierechancen“, so Jörg Mehr.

Dr. med. Christian Sprenger ist medizinischer GeschĂ€ftsfĂŒhrer und weiß: FĂŒr Mediziner ist das Klinikum Mutterhaus eine sehr gute Wahl. Hier arbeiten 365 Ärzte in 20 verschiedenen Fachabteilungen – in enger Zusammenarbeit deckt das Haus das gesamte medizinische Spektrum ab. „Familienkrankenhaus ist bei uns nicht nur ein Begriff. Wir versorgen alle Patienten vom FrĂŒhgeborenen bis zum Sterbenden fĂŒrsorglich und wertschĂ€tzend.“ Erst vor wenigen Wochen wurde die Innere Medizin um die Kardiologie erweitert.

„Unser Anspruch ist es, uns permanent zu verbessern“, sagt Christian Sprenger. Dazu gehört auch, dass Kollegen selbstverstĂ€ndlich unterstĂŒtzt werden, wenn sie sich medizinisch weiterentwickeln wollen. Oder wenn sie FĂŒhrungsaufgaben wahrnehmen möchten. Sprenger selbst ist hierfĂŒr ein hervorragendes Beispiel. Der Mediziner kam bereits Anfang der 2000er Jahre nach Trier, damals als Assistenzarzt. Mittlerweile arbeitet er als Chefarzt der GefĂ€ĂŸchirurgie. „Das ist eine große Freude, aber auch ein Verpflichtung, das Wissen weiterzugeben“, sagt der  Mediziner.

Schon seit 1977 ist das Klinikum Mutterhaus Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-UniversitĂ€t in Mainz. Es gehört zu den ersten KrankenhĂ€usern in Deutschland, die mit der praktischen Ausbildung von Medizinstudenten – im sogenannten „Praktischen Jahr“ – begonnen haben. Alle praktischen Teile des Medizinstudiums – Praktisches Jahr, Famulatur und Praktika – können heute im Klinikum Mutterhaus absolviert werden. Aber auch fĂŒr andere Studieninteressierte bietet das Klinikum gleich drei duale StudiengĂ€nge an: Gesundheit und Pflege in Kooperation mit der Katholischen Hochschule Mainz, Klinische Pflege in Kooperation mit der UniversitĂ€t Trier, sowie Betriebswirtschaftslehre in Kooperation mit der Hochschule Mannheim. Auch ein Praxiseinsatz am Klinikum Mutterhaus im Rahmen des Studiums der Medizintechnik oder Medizininformatik ist möglich. Eine Aufgabe, welche die ausbildenden Kollegen aller Stationen und die betreuende Verwaltung gern wahrnehmen.

 

Das Klinikum ĂŒberzeugt mit seinem breiten diagnostischen und therapeutischen Angebot

Das bestĂ€tigt auch PD Dr. med. Wolfgang Thomas. Er ist Ă€rztlicher Direktor und leitet zudem die Kinder- und Jugendmedizin und das Perinatalzentrum Level 1. Die Station ist eine von drei Kinderabteilungen und wird ergĂ€nzt von der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie der Kinder- und Jugendchirurgie – der einzigen in der gesamten Großregion. „Mit unserem breiten diagnostischen und therapeutischen Angebot werden wir den besonderen BedĂŒrfnissen der jeweiligen Entwicklungsstufen im Kindes- und Jugendalter gerecht“, sagt er. Hierzu zĂ€hlen extrem FrĂŒhgeborene, also SĂ€uglinge, die nur 24 Wochen im Bauch der Mutter waren, aber auch 16-JĂ€hrige mit Diabetes oder Epilepsie. „Wir sind froh, den pflegerischen und medizinischen Nachwuchs auch in einem so hoch spezialisierten Feld der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen im Haus ausbilden zu können.“

 

Guter Lohn, sichere ArbeitsplĂ€tze, Spaß bei der Arbeit

Damit der Betrieb in einem Großklinikum so reibungslos lĂ€uft, braucht es nicht nur Medizinstudierende, Ärzte und Professoren. Jedes Jahr bildet das Klinikum Mutteraus deshalb erfolgreich Nachwuchs aus. Ausbildungen sind beispielsweise als Fachlagerist und in der Systemgastronomie möglich. Medizinisch-technische Radiologieassistenten können hier ihren praktischen Teil absolvieren – unterstĂŒtzt werden sie durch ein Stipendium.

Seit jeher die grĂ¶ĂŸte Berufsgruppe bilden allerdings die Pflegenden. Auf Augenhöhe mit den Ärzten arbeiten mehr als 900 MĂ€nner und Frauen eng am Patienten, sie wissen Bescheid ĂŒber sein Krankheitsbild, sie haben ein offenes Ohr fĂŒr seine Sorgen und Nöte. Auch darum sind sie wichtige Ansprechpartner fĂŒr die Angehörigen. Und hier kommt die Karl BorromĂ€us Schule ins Spiel. Dort werden jedes Jahr rund 50 Gesundheits- und Krankenpfleger sowie Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger ausgebildet. Herbert Schmitt ist der Leiter der Schule, er lobt nicht nur deren QualitĂ€t, sondern auch das flexible Angebot. Denn die dreijĂ€hrige Ausbildung – 2100 Stunden Theorie, 2500 Stunden Praxis – kann auch als vierjĂ€hrige Teilzeitausbildung abgeschlossen werden; das Klinikum kommt damit etwa jungen MĂŒttern und VĂ€tern entgegen. Ist das Examen bestanden, haben die Auszubildenden beste Chancen, auch ĂŒbernommen zu werden. „Im vergangenen Jahr haben wir alle halten können, die sich bei uns aufÂŽeine Stelle beworben haben“, sagt der Schulleiter.

Doch wie geht es dann weiter? Schwester Carola Lange unterhĂ€lt sich regelmĂ€ĂŸig mit den jungen MĂ€nnern und Frauen, die gerade ihr Examen bestanden haben. Möglich sind etwa diverse Spezialisierungen bis hin zur Stationsleitung oder auch ein Studium, denn das Examen ist eine Hochschulzulassung. „Wir hatten examinierte KrĂ€fte, die PĂ€dagogik studiert haben und dann Pflegenachwuchs unterrichtet haben. Wir hatten andere, die nach ihrem Master im Management des Klinikums gearbeitet haben. Mir fĂ€llt kein Beruf ein, der so viele Möglichkeiten bietet – auch akademisch“, sagt die Pflegedirektorin. „Wir unterstĂŒtzen jeden gerne dabei, sein individuelles Ziel zu erreichen.“

Ärzte, Pfleger, Auszubildende – bei Karl-Heinz Bechtel laufen all die verschiedenen Berufsgruppen zusammen. Er ist Leiter des GeschĂ€ftsbereichs Personal und weiß: Das Klinikum Mutterhaus bezahlt die Mitarbeiter nach Tarif, die Ärzte nach der Marburger Bund-VergĂŒtung. Im Sinne einer Betriebsrente zahlt das Klinikum BeitrĂ€ge in die Kirchliche Zusatzversorgungskasse. „WĂ€hrend viele KrankenhĂ€user straucheln, stehen wir wirtschaftlich absolut solide da. Guter Lohn fĂŒr gute Arbeit – das ist fĂŒr uns selbstverstĂ€ndlich“, sagt Bechtel und fĂŒgt hinzu: „Ebenso  selbstverstĂ€ndlich ist, dass die ArbeitsplĂ€tze in einem expandierenden Unternehmen sicher sind.“

 

„Wir meinen es ernst, wenn wir sagen, dass wir gern etwas fĂŒr die Menschen tun“

Doch damit nicht genug. Das Klinikum Mutterhaus in kirchlicher TrĂ€gerschaft legt Wert auf das christliche Leitbild. Dazu gehört ein wertschĂ€tzender und empathischer Umgang mit den Patienten einerseits, sowie andererseits ein soziales Arbeitsumfeld. Das heißt: Mitarbeiter mit einem Pflegefall in der Familie können bei der Gestaltung des Dienstplans mitwirken. Mitarbeiter mit Kindern können ihr Kind unter bestimmten Voraussetzungen in der KindertagesstĂ€tte der BorromĂ€erinnen bestens betreuen lassen. Damit sich alle Mitarbeiter bestens um die Gesundheit der Patienten kĂŒmmern können, werden Ärzte, medizinisches Personal und VerwaltungskrĂ€fte auf 400 Fortbildungsveranstaltungen im Jahr auf den neuesten technischen und medizinischen Stand gebracht. Um ihre eigene Gesundheit kĂŒmmern können sie sich dann nach Feierabend, etwa in den vielen Sport-, RĂŒcken- und Kochkursen. „Auch auf solche Angebote legen wir Wert, schließlich wollen wir, dass unsere Mitarbeiter sich wohl fĂŒhlen“, sagt Personalleiter Bechtel. Sie haben nun Lust auf eine Ausbildung am Klinikum Mutterhaus? Sie haben schon einen Abschluss, und wollen sich bewerben? „Gerne“, freut sich GeschĂ€ftsfĂŒhrer Jörg Mehr. Gesucht werden Mitarbeiter im Arztdienst, im Pflegedienst und im medizinisch-technischen Dienst. Und Mehr hat noch eine weitere gute Nachricht: Ab Sommer nĂ€chsten Jahres bildet das Großklinikum zusĂ€tzlich Hebammen aus – als erstes Krankenhaus in der gesamten Region. „Wir meinen es ernst, wenn wir sagen, dass wir gern etwas fĂŒr die Menschen tun.“