Gesundheitswochen

Interessant und vielseitig: Das Klinikum Mutterhaus ist auch fĂŒr Studierende unterschiedlicher Fachbereiche ein hervorragendes Lern- und Arbeitsfeld

06.11.2017

Auch Studierende wissen: Berufe im Gesundheitswesen sind Berufe mit Zukunft. Und wo könnten sie besser erste praktische Erfahrung sammeln als bei einem der grĂ¶ĂŸten Arbeitgeber der Region, dem Klinikum Mutterhaus der BorromĂ€erinnen?

Am Klinikum Mutterhaus ist es Tradition, den akademischen Nachwuchs zu unterstĂŒtzen. Schon seit 1977 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Johannes Gutenberg-UniversitĂ€t in Mainz. Es gehört zu den ersten KrankenhĂ€usern in Deutschland, die mit der praktischen Ausbildung von Medizinstudenten – dem sogenannten „Praktischen Jahr“ – begonnen haben. Aber nicht nur fĂŒr Ärzte ist das Haus eine sehr gute Adresse.

Die Gesundheits- und Sozialwirtschaft gilt als eine der großen Wachstumsbereiche in der Volkswirtschaft der nĂ€chsten 20 bis 30 Jahre. Das Klinikum Mutterhaus hat das frĂŒhzeitig erkannt – und engagiert sich beispielsweise im dualen Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Gesundheitsmanagement. Kooperationspartner ist hier die Duale Hochschule Baden-WĂŒrttemberg in Mannheim.

InterdisziplinÀre Zusammenarbeit zum Wohl des Patienten

Weitere interessante StudiengĂ€nge sind Medizintechnik und Medizininformatik, jeweils in Kooperation mit der Hochschule Trier. „Medizinische Versorgung auf hohem Niveau ist heute ohne die systematische Informationserfassung und Informationsverarbeitung nicht mehr möglich“, sagt Dr. med. Oliver Kunitz. Er ist Chefarzt der AnĂ€sthesie und der Intensivmedizin, einem Fachbereich, in dem Medizintechnik und Medizininformatik eine große Rolle spielen. Er sagt: „Innovative Lösungen zum Wohl unserer Patienten verlangen eine immer stĂ€rkere interdisziplinĂ€re Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachgebieten der Medizin und den Ingenieurwissenschaften.“

Die VerknĂŒpfung von akademischer Lehre und Praxis spielt auch im Berufsfeld der Pflege eine immer grĂ¶ĂŸere Rolle. Und deshalb kooperiert das Klinikum gleich bei zwei verschiedenen StudiengĂ€ngen: Gesundheit und Pflege in Kooperation mit der Fachhochschule Mainz sowie Klinische Pflege in Kooperation mit der UniversitĂ€t Trier.

„Sei es im Umgang mit multimorbiden Patienten, Demenzerkrankten oder bei der Etablierung neuer Expertenstandards – in den vergangenen Jahren sind die Fragestellungen im Pflegebereich immer komplexer geworden“, sagt Stephan Lutz. Und damit erfordern sie auch immer komplexere Antworten, auf die ein Studium vorbereitet.

Mit der theoretischen Erfahrung aus dem Studium und der praktischen Erfahrung am Krankenbett bieten sich dann sehr viele Karriereoptionen, beispielsweise als Lehrer an einer Pflegeschule oder als Stationsleiter. Stephan Lutz weiß, wovon er spricht: Er selbst hat nach dem Abitur eine Ausbildung zum Krankenpfleger abgeschlossen, sich dann zum Intensivpfleger fortgebildet, seinen Bachelor in Pflegemanagement gemacht, den Master in Pflegewissenschaften. Heute managt er als stellvertretender Pflegedirektor etwa eintausend Angestellte.

Nachwuchs wird gerne ĂŒbernommen

Egal ob Medizintechnik, Medizininformatik, BWL oder Pflege – das Klinikum Mutterhaus ist ein Garant fĂŒr eine hervorragende Ausbildung. „Wie sehr wir deren QualitĂ€t vertrauen, zeigt sich daran, dass wir unseren Nachwuchs gerne ĂŒbernehmen“, sagt Karl-Heinz Bechtel. Er ist Leiter des GeschĂ€ftsbereichs Personal. „WĂ€hrend viele KrankenhĂ€user straucheln, stehen wir wirtschaftlich absolut solide da.“ 171 Millionen Euro Umsatz hat das Großklinikum allein im vergangenen Jahr gemacht. 584 volle Stellen wurden seit 2011 neu geschaffen. „Guter Lohn fĂŒr gute Arbeit – das ist fĂŒr uns selbstverstĂ€ndlich“, sagt Karl-Heinz Bechtel und fĂŒgt hinzu: „Ebenso selbstverstĂ€ndlich ist, dass die ArbeitsplĂ€tze in einem expandierenden Unternehmen sicher sind.“