Gesundheitswochen

EXPERTENTIPP: Praxis im Medizinstudium

30.10.2017

30Was lernt man als fast fertiger Arzt im praktischen Jahr?

Nach einem eher theoretischen Studium wird man im praktischen Jahr in den normalen Alltag einer Klinik eingebunden. Unter Aufsicht von erfahrenen Ärzten ĂŒbt man sich in der Anwendung von grundlegenden, Ă€rztlichen Fertigkeiten. Man nimmt an Visiten teil, nimmt Patienten auf, assistiert wĂ€hrend Operationen, schreibt Briefe oder legt venöse ZugĂ€nge. Nicht zuletzt bekommt man aber auch einen ersten Eindruck und Orientierung im „Mikrokosmos Krankenhaus“.

 

Warum haben Sie sich fĂŒr den Arztberuf entschieden?

Ich hatte schon immer ein recht großes Interesse an Naturwissenschaften und Technik aber die Medizin nie zu diesen Themen gezĂ€hlt. Als Zivildienstleistender im Rettungsdienst habe ich dann erkannt, dass dieses Fach einen spannenden Querschnitt durch viele wissenschaftliche Gebiete abbildet. ZusĂ€tzlich zu diesen eher theoretischen Inhalten kommt der sehr persönliche Umgang mit Menschen und die praktische Arbeit mit Patienten im Team. Ein, wie ich finde, spannendes Zusammenspiel der verschiedenen Bereiche in einem Beruf.

 

Christian Turmann,
Medizinstudent im Praktischen Jahr (PJ)